Branchenprimus auf Wachstumskurs

Der Kunde

Nur wenige Firmen stehen so exemplarisch für schwäbischen Erfindergeist und eine mittelständische Erfolgsgeschichte wie die Heller Gruppe. Was als kleine Manufaktur vor über 100 Jahren begann, das ist heute ein weltweit aufgestelltes Unternehmen, das modernste Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme für die spanende Bearbeitung entwickelt und produziert.

Der Gründung im Jahr 1894 durch Ernst und Hermann Heller folgt ein ständiger Auf- und Ausbau der Geschäftsfelder und Produktionsstätten. Um die Jahrhundertwende fertigen die Brüder fortschrittliche Kaltkreissägemaschinen und Radialbohrmaschinen. Rund 50 Jahre später ist das Unternehmen führend im Bau von Sondermaschinen und Transferstraßen. Zu Beginn der 60er Jahre fertigt Heller Bearbeitungszentren sowie Kaltkreissägemaschinen mit Hartmetall-Sägeblättern und eröffnet in Nürtingen sein zweites Werk. Im Jahr 1980 wird das Werk 2 erstmalig erweitert und in Chicago erfolgt der Spatenstich für die erste Produktionsstätte in den USA. Das Werk in Übersee verdoppelt wiederum 20 Jahre später seine Kapazität und Heller führt eine Vielzahl neuer Baureihen in den Markt ein.

Heute produziert das Unternehmen auf einer Fertigungs- und Montagefläche von über 37.000 qm in Deutschland, Großbritannien, den USA und Brasilien. Außerdem unterhält Heller in einem Dutzend Länder Vertriebs- und Servicebüros. Dabei stützt sich das Unternehmen auf das Wissen und den Einsatzwillen von rund 2.200 Mitarbeitern.

Nachdem Heller robust die Krise der vergangenen Jahre gemeistert hat, setzt sich nun das Wachstum fort. Trotz aller Meldungen über eine sich abkühlende Weltwirtschaft kann das Unternehmen seinen Auftragseingang kontinuierlich steigern und plant mittelfristig sogar die Neueinstellung mehrerer hundert Mitarbeiter. Ein sichtbares Signal der Substanz und Zuversicht für die kommenden Jahre die neuerliche Erweiterung von Werk 2 in Nürtingen.

Kundenmeinung

Die Anforderung

  • Vergrößerung der Produktionsfläche um 3.000 qm
  • Erneuerung der bestehenden Infrastruktur
  • Neuinstallationen in den neuen Gebäudeteilen
  • Modulare Auf- und Ausrüstung der Arbeitsplätze
  • Straffer Zeitplan
  • Installationen im laufenden Produktionsbetrieb
  • Zusammenarbeit mit internen und externen Partnern
  • Vielseitige Installationen aus dem Elektro- und Datenbereich

Seit dem Jahr 2008 liegen die Pläne für eine Erweiterung der Werks 2 in der Schublade. Mit dem sich abzeichnenden Ende der Krisenjahre kommen diese Ende 2010 wieder auf den Tisch. Der hohe Auftragseingang sowie die vorhandenen Freiflächen sind die ideale Kombination für einen Ausbau der Kapazitäten und eine Modernisierung der bestehenden Produktions- und Verwaltungsgebäude. Zukünftig soll der Versand, der bisher über das Werk 1 erfolgt, auch von Werk 2 aus möglich sein. Außerdem soll die Montagehalle durch einen Anbau um fast 3.000 qm vergrößert werden. Die Hauptteile dabei sind nicht nur der Ausbau der Kapazitäten und eine Erneuerung der Infrastruktur: Die Erweiterung von Werk 2 dient auch der Optimierung der Logistikprozesse, damit Heller noch wettbewerbsfähiger wird.

Ende 2011 beginnt das Großprojekt. Parallel dazu hält Heller Ausschau nach einem Unternehmen, das praktisch alle Elektroinstallationen sowie wichtige Vorarbeiten für die Informations- und Telekommunikationstechnik aus einer Hand bieten kann.

Als ein Unternehmen, das sich am Markt vor allem durch Qualität positioniert, haben wir einen Partner gesucht, der in dieser Hinsicht zu uns passt. Natürlich sind auch die Kosten ein wichtiger Punkt, aber im Fokus steht bei uns stets das Preis- / Leistungsverhältnis. Diesbezüglich hatten wir nach dem Erhalt zahlreicher Angebote bei der Firma HUMMEL das beste Gefühl.

Unsere Ansprüche waren dabei hoch und vielfältig. Wir erwarten von unseren Partnern Eigeninitiative, Qualität, Zuverlässigkeit und Innovationsbereitschaft. Bei HUMMEL wurde uns dieses Paket zu einem fairen Preis angeboten.

Die Erneuerung der bestehenden Infrastruktur und die Realisierung der Elektroinstallationen müssen im laufenden Betrieb auf dem Gelände von Werk 2 umgesetzt werden. Außerdem sollen die Arbeitsplätze der Mitarbeiter modular ausgerüstet werden, so dass Heller auch in Werken im Ausland eine nahezu identische Arbeitsumgebung einrichten kann.

Die Lösung

Im Februar 2012 erhält HUMMEL den Zuschlag für das Projekt in Nürtingen. Umgehend macht sich das Team ans Werk, denn es gibt viel zu tun. Ende Mai soll die neue Versandhalle in Betrieb gehen. Bis August müssen die Arbeiten in der erweiterten Montagehalle abgeschlossen sein, und der Verwaltungs- und Sozialbau sowie die Besprechungsräume sollen im Herbst rundum erneuert sein. Dabei sind die Aufgaben für das Team von Hummel vielfältig. Die Gebäudeleittechnik, die Hallenbeleuchtung, die Jalousiensteuerung, die elektrischen Dachluken, die Daten- und Kommunikationsnetze, Steckdosen, Telefondosen, Netzwerkanschlüsse sowie Stromschienen und Kabelträgersysteme stehen auf der langen To-Do-Liste.

Sogar eine neue Niederspannungs-Trafo-Station gehört zu den Aufgaben des Teams aus Frickenhausen. Hier arbeitet Hummel eng mit den Technikern der EnBW zusammen um eine reibungslose Inbetriebnahme der neuen Anlage sicherzustellen.Um den schnellen Datentransfer zu gewährleisten verbindet HUMMEL außerdem die IT-Systeme auf dem Werksgelände mit den verschiedenen Serverschränken. Von dort aus installiert das Team ein hochleistungsfähiges Glasfaserkabel, das die lokalen Server mit einem zentralen Großserverraum außerhalb des Firmenareals verknüpft. Zusätzlich wird jeder Arbeitsplatz mit vier Steckplätzen für Telefon, Drucker, Computer und ähnliche Endgeräte ausgerüstet. Insgesamt installiert das Team von HUMMEL dazu fast 8.000 Meter Datenkabel.

Bei vielen Aufgaben macht das Team von HUMMEL der Firma Heller Vorschläge, wie durch den Einsatz innovativer Lösungen bessere Resultate erzielt werden können. So installiert HUMMEL beispielsweise 78 neue 400 Watt-Lampen in der Montagehalle, die bei weniger Energiebedarf eine wesentlich effizientere und angenehmere Ausleuchtung durch Mischlicht ermöglichen. Um diese anzuschließen nutzt HUMMEL die neuen Stromschienen, die ebenfalls die Kabel für die neuen elektrischen Dachluken tragen. Vor allem bei der Sanierung der bestehenden Räumlichkeiten arbeitet HUMMEL stets Hand in Hand mit dem Team von HELLER,damit der laufende Betrieb nicht gestört und die neuen Systeme besonders anwenderfreundlich montiert werden.

Das Ergebnis

  • Reibungslose TÜV-Abnahme
  • Einhaltung der Zeit- und Budgetgrenzen
  • Neue Niederspannungs-Trafo-Station
  • Hochleistungsfähiges Glasfaserkabel
  • 8.000 Meter Datenkabel
  • Beleuchtung mit gesunkenem Energiebedarf
  • Erweiterbare Stromschienen
  • Moderne Kabelträgersysteme

Die reibungslose Abnahme durch den TÜV bestätigt die gewissenhafte Arbeit des Teams aus Frickenhausen. Das Großprojekt, das einen Meilenstein in der Geschichte der HUMMEL Systemhauses darstellt, hat das Unternehmen einen weiteren großen Schritt vorangebracht.

Auch das durchweg positive Feedback der Firma Heller und deren Mitarbeiter, die in ihrem Arbeitsalltag von der neuen Infrastruktur profitieren, ist für das HUMMEL Systemhaus Ansporn und Herausforderung zugleich.

Die Strategie, mit der Firma HUMMEL ein Unternehmen aus der Region zu beauftragen, ist voll aufgegangen. Das Team aus Frickenhausen hat sich durch große Flexibilität und ideale Erreichbarkeit ausgezeichnet. So ist es uns gelungen, unsere Planungen einzuhalten und das Projekt zum Erfolg zu führen. Wir sind guter Dinge, dass sich die Installationen im anspruchsvollen Dauerbetrieb bewähren werden.

Auch nach Abschluss des Großprojekts hält HUMMEL weiterhin Kontakt zu Heller, denn das Team hat im Laufe der Arbeiten zahlreiche Ideen entwickelt, die in Zukunft noch umgesetzt werden könnten.

Kurz und bündig pflegen wir zu sagen: Hummel und läuft!