Sonnenstrom für garantierte Frische

Der Kunde

Stolze 110 Jahre umfasst nun schon die Firmengeschichte der Georg Wagner GmbH & Co. KG. Das Unternehmen aus Göppingen ist seit dem ersten Tag in Familienbesitz und wird aktuell in vierter Generation geführt. Seinen Ursprung hat das Unternehmen im Jahr 1902, als das Ehepaar Wagner einen Kiosk für Spezereien, Konditoreiwaren, Früchte und Landprodukte ins Leben rief. In den Folgejahren wächst der Betrieb stetig. So wird das Sortiment um den Handel mit Branntwein, Zuckerwaren, Tiefkühlkost, Weine und italienische Spezialitäten erweitert.

Die nächsten großen Schritte erfolgen in den Jahren 1997 und 2002. Zunächst werden die Lagerkapazitäten durch Baumaßnahmen auf insgesamt 4.000 qm vergrößert. Ganze 1.500 qm der eigenen Lagerfläche bilden seither Kühl- und Tiefkühlräume. Im Jubiläumsjahr 2002 wird dann sogar ein externes Lager angemietet.

Das Wachstum des Unternehmens schafft aber auch neue Herausforderungen. So ist der Energiebedarf des Betriebs vor allem aufgrund der großen Kühl- und Tiefkühlflächen trotz energiesparender Technologien kontinuierlich angestiegen. Entsprechend spürbar sind die Auswirkungen der Strompreissteigerungen der vergangenen Jahre für Georg Wagner GmbH & Co.KG. Eine zukunftssichere Lösung muss also gefunden werden.

Die Anforderung

  • Ziel der Kostensenkung aufgrund des hohen Energiebedarfs
  • Wunsch nach hoher Unabhängigkeit von externen Stromversorgern
  • Statement für Nachhaltigkeit und Verantwortung
  • Wunsch nach zuverlässigem Partner aus der Region
  • Hohes Qualitätsbewusstsein
  • Bedarf an fachmännischer Beratung
  • Nahtloser Umstieg von Fremd- auf Eigenversorgung
  • Umrüstung der Trafo-Station

Ende des Jahres 2011 beschließt Uwe Friedrich Ladwig, der Urenkel des Firmengründers, der Herausforderung der steigenden Energiekosten mit der Installation einer leistungsstarken Photovoltaik-Anlage zu begegnen. Diese Maßnahme soll das Unternehmen dauerhaft unabhängiger von der Strompreisentwicklung machen und zudem einen Beitrag zur Schonung des Klimas leisten. Da ohnehin eine Sanierung der Dachflächen ansteht, ist der Zeitpunkt ideal, um auf selbsterzeugte Sonnenenergie umzusteigen.

Da Qualität und Nachhaltigkeit zentrale Elemente der traditionsreichen Firmenhistorie sind, sucht Uwe Friedrich Ladwig für dieses Projekt einen Handwerksbetrieb aus der Region, der genau diese Merkmale mitbringt. Nach einer intensiven Prüfung und Auswertung verschiedener Anbieter entscheidet sich der Geschäftsführer schließlich für das HUMMEL Systemhaus und dessen Module von Solarworld. Ganz bewusst fällt die Wahl dadurch auch auf Technologie, die in Deutschland entwickelt und gefertigt wird.

Als Geschäftsführer eines mittelständischen Traditionsunternehmens verspürt man eine ganz besondere Verantwortung. Es gilt bei praktisch jeder Entscheidung genau abzuwägen, wie sie sich langfristig auf die Unternehmensentwicklung auswirken wird. Außerdem ist man doch nicht nur den Kunden und Mitarbeitern, sondern auch den Menschen in der Region und den hiesigen Unternehmen verbunden. Neben der Technik sind auch dies allesamt Punkte, welche bei der Entscheidung für die Photovoltaik-Anlage eine wichtige Rolle gespielt haben. Das Hummel Systemhaus bietet uns dabei das beste Gesamtpaket. Das Unternehmen kommt aus der Region, ist schnell bei uns vor Ort, kennt die Wünsche und Bedürfnisse von Mittelständlern und bietet qualitativ hochwertige Produkte samt einem qualifizierten Team zu einem vernünftigen Preis.

Neben den Kosten und technischen Fakten überzeugt den Geschäftsführer der Georg Wagner GmbH & Co. KG vor allem die langjährige Erfahrung des HUMMEL Systemhauses mit vergleichbaren Projekten. Schon mehrfach hat das Team aus Frickenhausen mittelständischen Unternehmen dabei geholfen, sich von den steigenden Stromkosten und dem Preisdiktat der Energieanbieter unabhängig zu machen. Zum Zeitpunkt der Auftragserteilung hat das Montageteam der Firma Hummel schon über 500 Anlagen bei privaten, öffentlichen, gewerblichen und landwirtschaftlichen Objekten installiert.

Die Lösung

Im Dezember 2011 beginnen die Experten aus Frickenhausen mit der Planung der Anlage. Dazu werden die Pläne der Gebäude, die Sonneneinstrahlung sowie die verfügbare Technologie und der Energiebedarf für die endgültige Anlagenauslegung ausgewertet. Im Juni 2012 beginnt das Team schließlich mit der Installation der Solarpanels. Dafür setzt das HUMMEL Systemhaus auf hochwertige Komplettbausätze aus deutscher Produktion der Firma SolarWorld, mit der schon seit 2004 eine enge Partnerschaft besteht. Damit garantieren die Experten aus Frickenhausen, dass die Georg Wagner GmbH & Co. KG über eine Photovoltaik-Anlage verfügt, die Spitzenergebnisse liefert und gleichzeitig sehr robust sowie kaum anfällig für Störungen oder Schäden ist.

Auf einer Fläche von fast 1.500 qm montieren die erfahrenen Techniker nach und nach stolze 614 Module vom Typ SW240Poly. Um allen Anforderungen bezüglich der Wind- und Schneelast zu entsprechen und ein Maximum an Sonnenenergie einzufangen werden die Module auf einem SolarWorld AERO Montagesystem mit 15 Grad Aufständerung installiert.

Besonders spannend wird es, als bei der Installation der Umbau des Trafos ansteht, denn die frischen Lebensmittel müssen durchgehend gekühlt werden. Somit gilt es dafür zu sorgen, dass die Stromversorgung möglichst nahtlos auf das neue System umgestellt wird. Gemeinsam mit Servicetechnikern der EnBW gelingt es dem Team von Hummel in einer Nachtschicht den Trafo so schnell umzubauen, dass die Georg Wagner GmbH & Co. KG auch am nächsten Morgen frische Ware ausliefern kann.

Das Ergebnis

  • Installation eine Anlage mit einer Leistung von 150 KW
  • Vollständiger Eigenverbrauch der Solarenergie
  • Senkung des C02-Ausstoßes um 110 Tonnen pro Jahr
  • Einsatz von Solarpanels aus deutscher Fertigung
  • Fachmännische Montage in Zusammenarbeit mit Energieanbieter
  • Steigerung des Werts der Immobilien
  • Weitere Pläne hinsichtlich Stromspeicher

Der Plan geht auf. Dem Team gelingt es, die Anlage entsprechend aller Zeit- und Budgetvorgaben zu realisieren. Auf einer Fläche von fast 1.500 qm erzeugt nun eine Solarstromanlage eine Energiemenge von 150 kWp. Die gesamte Strommenge wird dabei von dem Unternehmen selbst genutzt, das bisher Jahr für Jahr rund 500.000 kWh von einem externen Energieversorger beziehen musste. Neben den Einsparungen, die sich rasch auf der Stromrechnung bemerkbar machen, gelingt es dem Unternehmen außerdem nun jährlich an die 110 Tonnen weniger CO2 zu erzeugen.

Zuverlässiger und bezahlbarer Strom ist für uns als Lebensmittel-Großhändler von existenzieller Bedeutung. Außerdem ist uns Nachhaltigkeit ein wichtiges Anliegen. Beide Ziele haben wir mit der Solarstromanlage und der Firma Hummel erreicht.Die Zusammenarbeit hat stets hervorragend geklappt und möglicherweise werden wir in mittlerer Zukunft ein zusätzliches Projekt auf die Beine stellen.

So plant das Unternehmen in absehbarer Zeit seine Kühlgeräte erneut zu modernisieren. In diesem Schritt soll dann auch der Einsatz von Stromspeichern geprüft werden, um ungenutzte Energie vor Ort zu speichern und so den Grad der Unabhängigkeit noch weiter zu erhöhen.

Kurz und bündig pflegen wir zu sagen: Hummel und läuft!