Komfort auf Knopfdruck im 5-Sterne Haus

Der Kunde

Die Stadt Nürtingen ist bekannt für die drei „großen H’s“: Hölderlin, Härtling und Harald Schmidt, und sie ist mit ihren knapp 40.000 Einwohnern ein bedeutendes Dienstleistungs- und Wirtschaftszentrum in der Region Stuttgart. Nürtingen ist aber auch die Heimat von Thomas Wurster, der zusammen mit seiner Frau Andrea zu Beginn des Jahres 2010 beschließt, in der Stadt im Neckartal ein neues Haus zu bauen.

Als Inhaber eines Bauunternehmens sind Eheleute ausgewiesene Experten in Sachen Hausbau- und entsprechend hoch sind ihre Anforderungen und Wünsche, die das neue Eigenheim betreffen. Gleichzeitig aber möchten die Beiden ihren Dienstleistern möglichst freie Hand bei der Planung und der Umsetzung der verschiedenen Gewerke lassen. Vor allem bei den anspruchsvollen Elektroinstallationen will sich das Ehepaar voll und ganz auf die Expertise seines Dienstleisters verlassen.

Die Anforderungen

  • Steigerung des Wohnkomforts
  • Effiziente Erzeugung und Nutzung von Energie
  • Extrem kurze Projektdauer
  • Hohe Entscheidungsfreiheit für die Elektriker und Gebäudetechniker
  • Wunsch nach einfacher Bedienbarkeit
  • Maximaler Automatisierungsgrad
  • Nutzung einer zentralen Plattform für alle relevanten Leistungen
  • Notwendigkeit exakter Planung
  • Realisierung bisher unbekannter Features

Die Erweiterungen und Vorstellungen der Familie Wurster sind einerseits sehr präzise – und lassen anderseits noch viel Spielraum für Interpretationen. So wünschen sich die Eheleute das Haus, das maximalen Komfort bietet, flexible und zukunftssichere Technologien nutzt, Energie hocheffizient einsetzt und bei dem möglichst viele Anwendungen und Dienste vollautomatisiert ablaufen. Welche Technologien dies jedoch sind, wie die Anwendungen nutzbar gemacht werden, welche Komfortleistungen das Haus bietet und wie die teilweise bisher unerprobte Ideen ein die Tat umgesetzt werden – das überlassen die Wursters nur zu gern den Fachmännern. So gilt es also sich für einen Dienstleist zu entscheiden, ein Budget festzulegen und dann abzuwarten, mit welchen Ideen die Elektriker und Gebäudetechniker das Ehepaar überraschen.

„Uns war es wichtig einen Partner zu finden, dem wir voll und ganz vertrauen können. Das gilt sowohl für dessen Zuverlässigkeit, für die Qualität seiner Arbeit aber auch für dessen Kreativität und Einfallsreichtum“, erklärt Thomas Wurster. „Wir hatten nur sehr vage Vorstellungen, was die konkrete Ausgestaltung der Haustechnik und der Elektrik betrifft. Wichtig war uns einfach, dass am Ende eine Lösung steht, die maximalen Komfort ermöglicht, und die wir jederzeit auch sich ändernden Anforderungen anpassen können. Das Paket, das uns dann das HUMMEL Systemhaus anbot, war absolut überzeugend und wir waren vom ersten Tag an auf die Ergebnisse gespannt.“

Außerdem ist für die gesamte Planung und Umsetzung der Elektroinstallationen und der Beleuchtung ein recht kleines Zeitfenster vorgesehen. Das HUMMEL Systemhaus muss also in kurzer Zeit alle Experten aus den verschiedenen Disziplinen an einen Tisch bringen und das Produkt so planen, dass die jeweiligen Fachleute ihre Aufgaben so erledigen, dass sie sich gegenseitig nicht ausbremsen sondern immer an einem Strang ziehen um das Projekt schnell und fehlerfrei abzuschließen.

Die Lösung

Bei einem so großen Projekt wie dem Haus der Familie Wurster, das immerhin eine Wohnfläche von stolzen 400 Quadratmeter aufweist, ist für Frank HUMMEL und sein Team eines von Anfang an klar: Alle wichtigen Systeme müssen über eine zentrale Oberfläche zu bedienen sein. Zahllose Insellösungen für die Beleuchtung, die Heizungssteuerung, die Solarstromanlage, die Sicherheitssysteme, die Entertainmentanlage und die Zutrittskontrolle würden nur zu einem Durcheinander an Schnittstellen und Bedienterminals führen.

Ein wichtiger Baustein der Gesamtlösung ist – neben einer hochexakten Planung – der Multimedia-Server, der über ein BUS-System und auch über Smartphones bedient werden kann. Er verfügt über eine zentrale Festplatte für Bilder, Videos und Musikdateien, die von jedem Raum im Haus individuell abgerufen werden können. Die Mediendienste werden dabei mit der Beleuchtung und weitere Systemen verknüpft. So ist es beispielsweise möglich, mit nur einem Knopfdruck – oder per Zeitschaltung – im Schwimmbad die Lieblings-CD abzurufen, die Beleuchtung auf eine vorangestellte Helligkeit zu regeln und gleichzeitig die Abdeckung des Beckens einzufahren.

Als zentrale Steuerplattform kommt im Haus der Familie Wurster ein KNX/EIB-System von Gira zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein intelligentes System der Elektroninstallation, das durch Automatisierung und Fernsteuerung das Wohnen und Arbeiten bequemer, sicherer und kostengünstiger macht. Das KNX/EIB wird mit der Stromversorgung unter Putz verlegt und bildet durch die Verbindung von Tastsensoren und Steuerzentraken wie dem Gira SmartSensor oder dem Gira InfoterminalTouch eine intelligente Einheit. Die eingesetzten Geräte ersetzen dabei herkömmliche Schalter und versenden die Steuerbefehle an Leuchten, Jalousien und andere KNW/EIB-fähige Geräte.

Zudem ist es möglich alle Funktionen zentral über eine Steuerzentrale wie Gira Control 19 Client oder der eigenen Computer zu bedienen. Voraussetzung dafür ist lediglich der Gira HomeServer, der für alle Bediengeräte eine optimale Oberfläche bietet: das Gira Interface. Mit dessen Hilde lassen sich alle Funktionen innerhalb von zwei Ebenen erreichen.

Als System-Integrator ist das HUMMEL Systemhaus ein ausgewiesener Experte für derartige Installationen: Gira verleiht nur Unternehmen den Titel eines offiziellen Gira-System-Integrators, die ein spezielles Know-how und besondere Kompetenzen für Beratung, Projektierung und Inbetriebnahme von IP-Produkten der Gebäudesteuerungstechnik nachweisen können. Da die Familie Wurster sicherzugehen möchte, dass die von der Solaranlage erzeugte Energie und der Strom aus dem öffentlichen Netz effizient genutzt werden, installiert das HUMMEL Systemhaus einen intelligenten Stromzähler, auch als Smart-Meter bekannt, durch den der Verbrauch der einzelnen Geräte im Haushalt überwacht und gesteuert wird. Als weitere Energiesparmaßnahme werden die Jalousien abhängig von der Tageszeit sowie der Innen- und Außentemperatur gesteuert.

Um ungewolltem Besuch vorzubeugen wird das Haus zusätzlich mit Sicherheitstechnik versehen, die ebenfalls das Strom- und Datennetz des Gebäudes nutzt. So schließen alle wichtigen Türen elektrisch und vollautomatisch und können durch die Eingabe eines Codes wieder geöffnet werden. Durch die Vernetzung mit den Kommunikationslösungen im Haus können die Eheleute so beispielsweise via Smartphone dem Paketdienst die Garage öffnen um ein Paket abzugeben – auch wenn sie selbst gar nicht zu Hause sind. Damit die großzügigen Räume des Hauses auch abends zur Geltung kommen und ein angenehmes Wohngefühl entsteht, installiert das Team um Frank Hummel, zahlreiche Lampen und Leuchten, die wiederum an die zentrale Bedienplattform angeschlossen werden. So ist es möglich, verschiedene Szenarien zu programmieren. Im Modus „Abendessen“ leuchten die Lampen über dem großen Esstisch, im Modus „Kino“ wird das Wohnzimmer fast komplett abgedunkelt.